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nach Wochen der Planung und Vorbereitung freuen wir uns unbändig, Ihnen endlich das Programm der ersten zwei Spielzeitmonate 2025/26 im Vorverkauf anzubieten! Ängste vor dem Ungewohnten, vor künstlicher Intelligenz, vor dem Sprechen als Widerstand und vorm Denken ohne Geländer verwandeln wir im September und Oktober in Gold, genauer: in vier spannende Premieren am Puls der Zeit; alles dazu erfahren Sie weiter unten. Außerdem heißen wir herzlichst das inkl. Festivals willkommen. Es ist Höhepunkt und zugleich Abschluss des Förderprogramms für inklusive Kunstpraxis „pik“: Freuen Sie sich auf drei Tage voll innovativer inklusiver Bühnenpraxis, bei der wir die Grenzen des Machbaren positiv auflösen. Klingt eigentlich wie ein zweiter Frühling, oder? Der Countdown bis zu den Theaterferien jedenfalls läuft. Aber bis der Vorhang fällt, haben wir noch einige Höhepunkte für Sie: Am 15. Juli, im Vorfeld von Halts Maul, Kassandra! nach den Texten von Thomas Brasch, unterhalten sich seine Nichte Lena Brasch und ihr Vater Jürgen Kuttner über den Dichter, Literatur und ihr Verhältnis zu seinem Schaffen. Die gestandene, abwechslungsreiche, liebgewonnenen Spielzeit 2024/25 verabschieden wir schließlich mit ordentlich Wumms, in Form des furiosen Berlin-Stücks Mein Herz dein Bunker – 290 BPM. Feiern Sie mit uns eine Saison voller Erkenntnisse, Begegnungen und Erinnerungen! Wir freuen uns auf Sie Ihr DT
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18.09. / Leichter Gesang / Kammer
Verstehen? Nichts verstehen!
Keine Angst vorm Nicht-Verstehen: Mit der Spielzeiteröffnung ernten wir die Früchte gemeinsamer Arbeit: Nele Stuhlers Theaterstück Leichter Gesang entstand im ATT-Autor:innenatelier, einen ersten Zwischenstand präsentierte ein Ensemble aus DT- und RambaZamba-Mitgliedern bei den ATT 2024. Am 18. September bringen wir nun die Weiterentwicklung des Textes als Uraufführung in der Regie von FX Mayr ( Der geflügelte Froschgott u. a.) auf die Bühne der Kammer – als Gemeinschaftsproduktion von DT und RambaZamba Theater, als inklusives Projekt und als solidarischer Schulterschluss zweier befreundeter Theater. Freuen Sie sich auf emotionales Verstehen, gemeinsames Schwingen und wie die Autorin es im Spielzeitmagazin sagt: auf „komplizierte Sprache, aber Leichter Gesang”.
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26.09. / Der Fall McNeal / DT Bühne
Die Zukunft der Kunst
Ein guter Typ und vier Frauen, die ihm Paroli bieten: Zwischen Literaturnobelpreis und Leberzirrhose muss Jacob McNeal (Ulrich Matthes) nicht nur seine zerstörerische Lebensweisen reflektieren, sondern auch erleben, wie ihm eine KI den Rang abläuft. Ayad Akhtar, Autor von Der Fall McNeal, hat mit forschender Neugierde zwei Jahre lang intensiv eine KI trainiert, bis sie in der Lage war, dieses Stück zu schreiben – in seinem Stil, in seinem Sinn. Und ist dabei auf Probleme gestoßen. Sein Stück variiert inhaltlich und formal eines der großen poetologischen Probleme: die Tatsache, dass Literatur selten ganz originär ist und jede:r Autor:in zunächst immer auch Leser:in ist. Wie aber wird KI unser aller Leben und Denken, unsere Gesellschaft und unsere Kunst verändern? Das und mehr untersuchen wir, inszeniert von András Dömötör ( Das Dinner u. a.), ab 26. September auf der DT Bühne. Seien Sie dabei!
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24.10. / Die Marquise von O. und – / DT Bühne
Wenn Frauen nicht länger schweigen
Der vielleicht berühmteste Gedankenstrich der Weltliteratur steht in Heinrich von Kleists Novelle Die Marquise von O., bei der Schilderung eines Kriegsüberfalls: „–, dass sie, ohne es zu wissen, in andere Umstände gekommen sei.” Damit zeigt Kleist, wie sexualisierte Gewalt an Frauen sprachlich wie strukturell unsichtbar gemacht wird. Die Leerstelle im Satz ist kein literarisches Ornament, sondern ein Symptom: Sie zeigt, wo Sprache versagt – und dass die Gewalt mächtige Wurzeln schlägt, wenn selbst das Erzählen daran scheitert. Wie radikal es ist, wenn Frauen ihr Schweigen brechen, haben wir unlängst beim Prozess gegen die Peiniger von Gisèle Pelicot erleben dürfen. Was also wird die Marquise in dieser Inszenierung von Ildikó Gáspár tun, wenn ihre Sprache versagt? Wenn Recht, Moral und Logik kollabieren? Freuen Sie sich auf eine neue Regiehandschrift am DT und ein Wiedersehen mit Ensemblemitglied Alexander Khuon!
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25.10. / Die drei Leben der Hannah Arendt / Kammer
Denken ohne Geländer
Hannah Arendts Leben liest sich wie ein Krimi aus vielen Leben: Königsberg in den 10er Jahren, das Berlin der 20er, das Paris der 30er und das New York der 50er und 60er. Die Kriege und Totalitarismen des 20. Jahrhunderts prägen und beschäftigen sie; ihr politisches Hauptwerk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft macht sie 1951 über Nacht bekannt. Als Hannah Arendt 1961 aus Jerusalem über den Eichmann-Prozess berichtet, löst sie mit ihrem Bericht von der Banalität des Bösen eine Kontroverse aus. Sie hält der Kritik stand. Freiheit ist ihr höchstes Gut. „Denken ohne Geländer“ nennt sie das. Was Arendts Leben und Denken uns heute noch zu sagen hat, brachte der Cartoonist Ken Krimstein in einer Graphic Novel auf den Punkt. Freuen Sie sich auf die Uraufführung in der Regie von Theresa Thomasberger (Männerphantasien u. a.) am 25. Oktober in der Kammer!
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Lena Brasch © Tassilo Rüster
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Faszination Brasch
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Sie kennen das Werk von Thomas Brasch, aber kennen Sie auch die Perspektiven seiner Nächsten? Etwa die seiner Nichte Lena Brasch, die längst aus dem Schatten ihres berühmten Onkels getreten ist, oder die seines Schwagers Jürgen Kuttner, der das Werk des Dichters mit Tom Kühnel für die DT Bühne inszenierte? Lauschen Sie den beiden beim persönlichen Gespräch und bringen Sie Ihre eigenen Fragen zum Vorgespräch von DT Kontext mit!
Di, 15.07., 18:30 Uhr, Rangfoyer Lena Brasch spricht mit Jürgen Kuttner 19:30 Uhr Halts Maul, Kassandra! nach Texten von Thomas Brasch
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Mein Herz, dein Bunker © Maša Stanić
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Glühendes Finale
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Am 20. Juli verabschieden wir uns von der laufenden Spielzeit, mit einem Stück, das vor Nostalgie nur so strotzt: Die DT Jung*-Erfolgsproduktion Mein Herz dein Bunker – 290 BPM entführt Sie in das Berlin der Nachwendejahre, in einen Lebensabschnitt, in dem noch nichts feststeht und alles möglich scheint: Mit Spielfreude, Technobeats und einer Geschichte über Gemeinschaft bringen wir uns so richtig in Stimmung, auf dass wir danach alle leuchtend wie Glühwürmchen in den Sommerabend entschwirren.
So, 20.07., 19:30 Uhr, Kammer Mein Herz dein Bunker – 290 BPM von Paula Thielecke
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„Veränderungen können einem Angst machen. Aber vor allem fordern sie zum Widerspruch auf. Es ist eine Aufgabe von Theater, Ängsten zu begegnen. Theaterleute sind Menschen, die Verzweiflung in 'Märchen oder Gold' oder eben in Protest oder in Kunst verwandeln können.”
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